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Medikamente sollen schneller auf den Markt Patienten sollen künftig deutlich schneller von neuen Medikamenten profitieren können. Entsprechende Regeln schlug die Europäische Kommission vor. Statt ein halbes Jahr soll es künftig maximal vier Monate dauern, bis ein Mitgliedstaat über Preisfestsetzung und Kostenerstattung entschieden und damit den Verkauf ermöglicht hat. Bei Generika soll dies sogar innerhalb von dreißig Tagen geschehen. Außerdem schlägt die Kommission vor, Verstöße strenger zu ahnden sollen, denn Studien zufolge wurden diese Fristen teilweise um fast zwei Jahre überschritten. Mehr
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Irland: EU-Kommission gibt grünes Licht für Unterstützung Angesichts des positiven Berichts der Troika zur Wirtschaftsentwicklung in Irland hat die Kommission grünes Licht für die Auszahlung der nächsten Tranche des Finanzhilfeprogramms gegeben. Mit den 5,8 Milliarden Euro an Darlehen hat Irland seit Beginn des Programms Ende 2010 dann rund 32 Milliarden Euro an Unterstützung über die EU erhalten. Mehr
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Mit dem Fiskalpakt von der Währungs- zur Wirtschaftsunion Der auf dem EU-Gipfel von 25 Staaten unterzeichnete Fiskalpakt stärkt nach Auffassung der EU-Kommission Glaubwürdigkeit und Disziplin in der Finanzpolitik. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte bei der Unterzeichnungszeremonie am Freitag in Brüssel, mit dem Vertrag "zeigen die Mitgliedstaaten, dass wir uns von einer Währungsunion hin zu einer echten Wirtschaftsunion entwickeln. Dieser Vertrag steht für genau die Stabilitätskultur, die eine Voraussetzung für eine echte Wirtschaftsunion ist." Mehr
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Unterschiedlicher Lohn für Männer und Frauen: Deutschland unter den Schlusslichtern Frauen verdienen in Europa noch immer deutlich weniger als Männer. Deutschland gehört zu den Schlusslichtern: hier bekommen Frauen durchschnittlich fast ein Viertel weniger Lohn, EU-weit sind es durchschnittlich 16,4 Prozent. Polen ist mit nur knapp zwei Prozent Differenz Spitzenreiter in Sachen Lohngerechtigkeit. Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Viviane Reding sagte bei Vorstellung der Zahlen in Brüssel: "Der Europäische Tag der Lohngleichheit führt uns vor Augen, wie viele Arbeitstage und ‑stunden die Frauen seit dem 1. Januar 'unbezahlt' geleistet haben. Der Grundsatz 'gleiche Arbeit, gleicher Lohn' ist seit 1957 in den EU-Verträgen verankert. Es ist höchste Zeit, dass er überall durchgesetzt wird.“ Mehr
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Karrierechancen für Hochschulabsolventen bei der EU Neue Karrierechancen in Europa: Die EU-Institutionen suchen in einem großen Auswahlverfahren nach qualifizierten Hochschulabsolventen mit und ohne Berufserfahrung. Am Donnerstag (15. März) startet auf der Website www.eu-careers.eu eine neue Bewerbungsrunde für die höhere Beamtenlaufbahn. Mehr
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EU-Kommission: Umweltschutz spart Geld Mangelnder Umweltschutz kommt Europa teuer zu stehen. Die Nichtanwendung europäischer Umweltschutz-Regeln kostet die europäische Wirtschaft jährlich 50 Milliarden Euro Gesundheits- und direkte Umweltkosten. Das zeigt eine heute veröffentlichte Mitteilung der Europäischen Kommission. Demnach kostet es deutlich weniger, Umweltschäden zu vermeiden, als diese langfristig bekämpfen zu müssen. Mehr
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Neue Warnhinweise auf Zigarettenschachteln Rauchen kann tödlich sein - und blind machen. Die Europäische Kommission hat grünes Licht für vierzehn neue Warnhinweise auf Zigarettenschachteln gegeben, die das Rauchen künftig noch unattraktiver machen sollen. Mehr
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Nur jeder zehnte EU-Bürger nutzt sein kommunales Wahlrecht in einem anderen Mitgliedsstaat Immer mehr EU-Bürger leben und arbeiten in anderen Mitgliedstaaten: Derzeit sind es ungefähr acht Millionen im wahlfähigen Alter. Als EU-Bürger haben sie das aktive und passive Wahlrecht bei Kommunalwahlen in dem EU-Land, in dem sie leben. Allerdings machen nur rund 10 Prozent davon Gebrauch. Dies zeigt ein veröffentlichter Bericht der Europäischen Kommission. Daraus geht hervor, dass trotz der Umsetzung der EU-Vorschriften einige Hindernisse bestehen bleiben. Zusätzlich sind manche Bürger nicht ausreichend informiert oder Verfahren möglicherweise zu umständlich. Mehr
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Regionales BIP pro Kopf: Hamburg überdurchschnittlich Mit 188 Prozent hat Hamburg in Deutschland das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Dies zeigen die neuesten Daten von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, die zum regionalen BIP in der EU veröffentlicht wurden. Zwischen den europäischen Regionen weicht die Wirtschaftskraft pro Kopf stark voneinander ab. Im Jahr 2009 reichte sie von 27 Prozent des EU27-Durchschnitts in der Region Severozapaden in Bulgarien bis 332 Prozent in der Region Inner London. Zu den 20 Regionen mit dem höchsten BIP gehören Hamburg (188 Prozent), Oberbayern, Bremen (beide 160 Prozent) und Darmstadt (158 Prozent). Insgesamt lagen acht von den 39 Regionen, die die 125 Prozent-Grenze überschritten, in Deutschland. Unter den den ersten zehn Plätzen befanden sich sieben Hauptstadtregionen. Mehr
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Kommissar Andor in Berlin: Für eine Reform der Rentensysteme Für sichere Renten auch in Zukunft hat Beschäftigungs- und Sozialkommissar László Andor in Berlin weitere Reformen angemahnt. Auf einer Konferenz in Berlin sagte Andor am Mittwoch, wenn die Lebenserwartung steige und weniger junge Menschen neu auf den Arbeitsmarkt kämen, müssten entweder die Beiträge deutlich steigen oder die Rente später beginnen. Er stellte dazu die im Februar vorgelegten Vorschläge der Kommission zur Sicherung der Rentensysteme in Europa vor. Die Kommission will erreichen, dass auch die junge Generation im Alter einen angemessenen Lebensstandard hat. Mehr
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Schwäbische Spätzle und Knöpfle durch EU-Gütezeichen geschützt Schwäbische Spätzle und schwäbische Knöpfle müssen künftig auch wirklich aus Schwaben kommen. Die Europäische Kommission hat für die regionalen Spezialitäten aus Baden-Württemberg das Siegel „geschützte geografische Angabe (g.g.A.)“ vergeben. Bei einer g.g.A. muss mindestens eine der Produktionsstufen – also Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung – im Herkunftsgebiet durchlaufen werden. Mehr
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Unseren nächsten Veranstaltungen:
Finnlands Rolle im krisengeschüttelten Europa
Mittwoch, 18. April 2012, 19.00 – 20.30 Uhr
Universitäts- und Stadtbibliothek (USB), Raum S 22 im neuen Seminargebäude
Die Europäische Union steht vor den größten Herausforderungen seit ihrer Gründung. Die politische und ökonomische Einheit der EU wird aktuell auf eine Zerreißprobe gestellt. Wie reagiert Finnland, als relativ junges EU-Mitglied (seit 1995), auf die Krise? Wie positionieren sich die finnischen Parteien im Bezug auf die EU und welche Rolle spielen die EU-skeptischen und rechtspopulistischen "Wahren Finnen" in der Debatte um die Rolle Finnlands in der EU? Diese und andere Fragen wollen wir mit ihnen diskutieren.
Vortrag und Diskussion mit Siebo M. H. Janssen, Politikwissenschaftler/Historiker, Rednerteam Europa
Veranstalter: Deutsch-Finnische Gesellschaft in Köln e. V. zusammen mit dem Institut für Skandinavistik/Fennistik der Universität zu Köln und Europe Direct-Informationszentrum Köln und Region Köln-Bonn
Kontakt: Jörg Fahrbach, Tel.: 0221-748877, info(at)dfg-koeln.de, www.dfg-koeln.de
Europe Direct Köln, Tel. 0221/22122476, europedirect@stadt-koeln.de, www.ize-koeln.de
EU aktuell: Gibt es eine europäische Identität?
Freitag, 20. April, 19.00 – 20.30 Uhr
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB), Europäisches Dokumentationszentrum, Universitätsstr. 33, 2. Etage, EDZ (Lesesaalbereich /2. Etage)
Gegenwärtig wird im Kontext der EU nahezu ausschließlich über die Eurokrise diskutiert. Wesentliche Fragen über Gestalt und Identität Europas geraten in den Hintergrund. Wir gehen deshalb der Frage nach, ob es eine europäische Identität gibt und wie sich diese äußert. Oder gibt es gar verschiedene europäische Identitäten? Wie kann eine europäische Identität befördert werden? Ist eine solche überhaupt wünschenswert?
Publikumsgespräch mit:
- Prof. Dr. Jürgen Elvert, Historisches Institut, Abt. für Didaktik der Geschichte und Geschichte der Europäischen Integration, Universität zu Köln
- Siebo M.H. Janssen, Politikwissenschaftler, Rednerteam Europa
Moderation: Jochen Leyhe, Rednerteam Europa
Kontakt: Europe Direct Köln, Tel. 0221/22122476, europedirect@stadt-koeln.de, www.ize-koeln.de
Politische Einheit und soziale Dimension in Europa - eine Utopie?
Mittwoch, 2. Mai, 19.30 – 21.30 Uhr
Domforum, Foyer, Domkloster 3
Die Europäische Union ist als Zusammenschluss eines immer noch lockeren Staatbundes in den Kernfragen der Politik ziemlich machtlos. Auch wenn das Europäische Parlament an Bedeutung gewonnen hat, werden die Schicksalsfragen Europas nicht in Brüssel und Straßburg entschieden. Dabei bedroht in der derzeitigen Eurokrise das ständige Getriebensein der Regierenden durch den Kapitalmarkt die Demokratie, nicht zuletzt weil sie dadurch Respekt und Legitimation einbüßt. Letztendlich wird deutlich, dass der bisherige Rahmen einer gemeinsamen Währung nicht ausreicht. Die Krise zeigt, so ist zu hören: Wir brauchen mehr Europa! Doch, wie lässt sich das Europäische Projekt inhaltlich und strukturell weiter entwickeln? Was verbirgt sich hinter Stichworten, wie: "Europäische Wirtschaftsregierung", "Vereinigte Staaten von Europa"? Müssen die Kompetenzen der Europäischen Union ausgeweitet werden? Müssen die Europäischen Verträge weiterentwickelt werden? Oder: Bleibt die politische Einheit und die soziale Dimension in Europa eine Utopie?
Referent: Prof. Dr. Frank Schulz – Nieswandt, Universität zu Köln, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Roundtable-Gespräch mit:
- Elmar Brok, MdEP, Fraktion der Europäischen Volkspartei
- Sven Giegold, MdEP, Fraktion Grüne/Freie Europäische Allianz
- Hildegard Lülsdorf, KAB Stadtverband Köln
- Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt
Moderation: Katharina Eckert, Europa-Union Köln und Wilfried Wienen, KAB Europabüro
Veranstalter: Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Stadtverband Köln, Europe Direct-Informationszentrum Köln, Stiftung ZASS der KAB Deutschlands, Katholisches Bildungswerk Köln, Europa-Union Köln
Kontakt: Europe Direct-Informationszentrum Köln, Tel. 0221/22122476, europedirect@stadt-koeln.de, www.ize-koeln.de
2012: Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen. Wie steht die Region Köln/Bonn im europaweiten Vergleich da?
Mittwoch, 9. Mai, 19.30 – 22.00 Uhr
Innenstadt, Forum Volkshochschule im Museum, Cäcilienstr. 29-33
Podiumsdiskussion mit:
- Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln
- Dr. Stephan Koppelberg, Leiter der EU-Kommission, Vertretung Bonn
- Prof. Hartmut Meyer-Wolters, Universität zu Köln
- Dr. Manfred Wegner, Sprecher der Sniorenvertretung Köln
Moderation: Jörg Wehner, Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Veranastalter: Europe Direct-Informationszentrum Köln und Region Köln-Bonn, Europa-Union Köln, Amt für Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln, Europäisches Dokumentationszentrum (EDZ)
Kontakt: Europe Direct-Informationszentrum Köln, Tel. 0221/22122476, europedirect@stadt-koeln.de, www.ize-koeln.de
Info – Reise „Europa erleben in Brüssel“
Donnerstag, 10. Mai, 7.30 – 21.00 Uhr
Geplanter Tagesablauf:
07:30 Abfahrt in Köln, Komödienstraße
11:00 Besuch des Europäischen Parlaments: Informationsgespräch mit Axel Voss, Mitglied des Europäischen Parlaments
13:00 Mittagspause und Gelegenheit zum Essen in der Stadt
15:00 Stadtrundgang und Freizeit
18:00 Rückfahrt
21:00 (ca.) Ankunft Köln
Reiseleitung: Dr. Wellhausen
Anmeldeschluss: 10. April 2012
Für den Besuch des Europäischen Parlaments müssen Sie sich ausweisen. Bitte bringen Sie Personalausweis oder Reisepass mit!
Kosten: € 29,--
Anmeldung per E-mail mit Angabe des Geburtsdatums an europedirect@stadt-koeln.de
Kontakt: Europe Direct-Informationszentrum Köln, Tel. 0221/22122476, www.ize-koeln.de
Info – Reise „Europa erleben in Luxemburg“
Mittwoch, 30. Mai, 7.00 – 20.00 Uhr
Geplanter Tagesablauf:
07:00 Abfahrt in Köln, Komödienstraße
10:15 Informationsgespräch beim Rechnungshof der Europäischen Union
12:30 Mittagspause
14:00 Stadtrundgang Altstadt und Freizeit
17:00 Rückfahrt
20:00 (ca.) Ankunft Köln
Reiseleitung: Dr. Wellhausen
Anmeldeschluss: 30. April 2012
Für den Besuch des Europäischen Rechnungshofes ist die Angabe des Berufs erforderlich.
Kosten: € 29,--
Anmeldung bitte per E-mail mit Angabe der vollständigen Adresse sowie Berufsbezeichnung an europedirect@stadt-koeln.de
Kontakt: Europe Direct-Informationszentrum Köln, Tel. 0221/22122476, www.ize-koeln.de
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